Rettungsdienst zu Gast bei den Nachwuchsrettern der Jugendfeuerwehr

Die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr erlebten jetzt einen etwas anderen Dienstabend. Zu Ihrem Übungsthema „Retten von Personen“ bekamen die Mädchen und Jungen tatkräftige Unterstützung durch die Abteilung „Einsatzdienste“ des DRK Siegen-Nord. Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Rettungssanitäter Mirko Ullrich und Jörg Büdenbender hatten der Feuerwehrnachwuchs zunächst einmal die Möglichkeit einen Rettungswagen aus nächster Nähe zu erkunden. Ihnen wurde nahezu das komplette medizinische Equipment gezeigt und ausführlich erklärt. Anschließend durften sämtliche Lagerungsmöglichkeiten von Patienten ausprobiert werden. Vom einfachen Transport auf der Krankentrage bis hin zum schonenden Transport auf der Vakuummatratze. Auch die Gerätschaften des Rettungsdienstes warfen zahlreiche Fragen bei den Jugendlichen auf. So wurde kurzerhand eine kleine Übung durchgeführt. Hierzu wurde angenommen, dass zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr auf dem Weg nach Hause einen ihrer Kameraden auf dem Boden liegend vorfinden. Nachdem sie die Person angesprochen hatten, sollten sie heraus finden, welche Verletzungen bzw. Erkrankungen ihr Kamerad hat und diese im Rahmen ihrer Ersten Hilfe Möglichkeiten entsprechend versorgen. Wenig später kam dann der Rettungsdienst dazu und die beiden Jugendfeuerwehrkameraden konnten, wenn auch zunächst mit einigen Anlaufschwierigkeiten, eine sehr gute Übergabe an den Rettungsdienst machen. Anschließend wurde der Patient dann mit Hilfe der beiden „Ersthelfer“ fachmännisch versorgt und später auf die Krankentrage umgelagert und in den Rettungswagen verbracht wo dann die weitere Versorgung stattfand. Parallel dazu bekamen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auch erklärt, wie man eine Person schonend retten und in Sicherheit bringen kann.

Fazit des Dienstabends durch die Jugendlichen: „Es war Mega Geil!“

Bereits ein paar Tage zuvor war das DRK aus Weidenau zu Gast bei den aktiven Kameraden des Löschzuges Weidenau. Hier ging es zum einen darum, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst zu vermitteln und darum, wie eine verletzte Person, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall schonend gerettet werden kann. Auch dieser Dienstabend fand bei dem aktiven Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden sehr guten Anklang und endete mit reichlich Spaß auf einem Spineboard.

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

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4. Dezember 2015 | Publiziert in: Jugendfeuerwehr | Kommentarbereich geschlossen

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