Gemeinsame Übung sorgt für anspruchsvollen Einsatz – neue Herausforderungen für den Löschzug Weidenau

Für einen anspruchsvollen Einsatz sorgte jetzt eine gemeinsame Übung zwischen der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Siegen und des Löschzuges Weidenau. Angenommen wurde, dass vom Bereich des Weidenauer Bismarckplatzes drei Personen abgängig waren und als vermisst gemeldet worden sind. Die drei Personen waren gemeinsam auf einem Kegelabend in der Weidenauer Bismarckhalle. Nach einem Streit trennten sich die Wege der stark alkoholisierten Personen in unterschiedliche Richtungen. Als Einsatzleiter Stefan Schmidt sich zusammen mit dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Siegen, Thomas Adamek einen Überblick über die Lage verschafft hatte, wies er seine Gruppenführer sowie die Staffelleitung der Rettungshundestaffel um Gesine Adriaans und Karina Schmidt an einem bereitgestellten Einsatzleitwagen in die aktuelle Lage ein.

Nachdem eine Ansprechpartnerin die, die Feuerwehr verständigt hatte, eine einigermaßen brauchbare Personenbeschreibung abgegeben hatte und auch entsprechende Fotos vor Ort hinterlegen konnte, begannen die Suchteams der Facheinheit für Rettungshunde und Ortungstechnik (kurz: RHOT) unterstützt von den Weidenauer Feuerwehrkameraden mit der eigentlichen Suche.

Schon nach wenigen Minuten konnte die erste vermisste Person hinter dem Weidenauer Hallenbad gefunden werden. Als die Suchteams bei dem Opfer angekommen waren, stellte sich heraus, dass die Person offensichtlich im alkoholisierten Zustand eine Böschung hinunter gefallen ist und nun schwer Verletzt im Uferbereich der „Ferndorf“ lag. Die verletzte Person musste von den Einsatzkräften erstversorgt werden und konnte anschließend mittels einer Schleifkorbtrage gerettet werden.

Noch während die Personenrettung in vollem Gange war, konnte auch schon die zweite Person geortet werden. Sie befand sich in einer Tiefgarage hinter dem Weidenauer Sparkassengebäude und war glücklicherweise nur leicht verletzt. Das Opfer konnte mit einfachen Ersthelfer-Maßnahmen versorgt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.

Auch die dritte vermisste Person wurde zu guter Letzt dann noch durch ein Mantrailer-Suchhundeteam zusammen mit den Feuerwehrkameraden im Weidenauer Einkaufszentrum gefunden. Auch sie konnte fachmännisch Erstversorgt und später dem Rettungsdienst übergeben werden.

Zum Abschluss des gemeinsamen Übungsabends gab es eine kleine Nachbesprechung der Übung im Weidenauer Feuerwehrgerätehaus. Hieraus ergab sich, dass die eine neue Herausforderung für die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Weidenau war und man sicherlich den ein oder anderen Arbeitsabschnitt noch ein wenig optimieren kann.

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31. Oktober 2015 | Publiziert in: Übungen | Kommentarbereich geschlossen

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