Jugendfeuerwehr durfte Rolle des Rettungsdienstes übernehmen – DRK zu Besuch bei der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte

Einmal die Rolle des Rettungsdienstes übernehmen, dass durften jetzt die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr als zum Thema „Retten von Personen“ das DRK aus Siegen-Nord mit vier Helferinnen und Helfern angerückt war. Im Rahmen einer Stationsausbildung hatten die Jugendfeuerwehrmitglieder die Möglichkeit, sich einen Rettungswagen aus nächster Nähe anzugucken und die Gerätschaften des RTW auch teilweise mal selber auszuprobieren. Ein ganz besonderes Highlight war eine gemeinsame Einsatzübung. Angenommen wurde hier ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Hier mussten die Nachwuchsretter nach Erkundung der Einsatzstelle das eingeklemmte Unfallopfer zunächst erstversorgen und betreuen, bis dann wenig später der Rettungswagen eingetroffen war. Auch die RTW-Besatzung wurde unter anderem durch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr gestellt. So hatten sie die Möglichkeit, auch einmal in die Arbeit des Rettungsdienstes zu blicken. Unter ständiger Absprache mit dem Gruppenführer wurden dann die Rettungsmaßnahmen koordiniert und durchgeführt, so dass das die eingeklemmte Person nach etwa dreißig Minuten mittel Ked-System und Spineboard aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Während die Einsatzstelle wieder aufgeräumt wurde, musste die RTW-Besatzung die verletzte Person im Rettungswagen weiter versorgen. Da die „Nachwuchsretter“ die Rettung mit dem Spineboard so sehr fasziniert hat, durften sie sich zum Schluss noch einmal gegenseitig retten. Mit einem großen Applaus und einem Kaltgetränk wurde der Übungsabend dann zwei Stunden später beendet. Für die Jugendfeuerwehrleute steht jedoch fest, so ein Dienstabend muss unbedingt wiederholt werden.

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Übungsort: Feuerwehr-Gerätehaus Weidenau
Übungsteilnehmer: Mitglieder Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte
Übungsinhalte: Retten von Personen, Ked-System, Spineboard,
Sonstige Informationen: Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst / DRK Siegen-Nord

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Jörg Büdenbender & Matthias Bülow

Übung unter hygienischen Bedingungen – Nachwuchsretter der Jugendfeuerwehr beschäftigten sich mit der „Hygiene im Feuerwehrdienst“

Mit dem Thema „Hygiene im Feuerwehrdienst“ beschäftigten sich jetzt die Mitglieder unser Jugendgruppe, der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte.
Da dieses Thema heut zu Tage immer akuter wird und Hygiene insbesondere bei Feuerwehren und den Rettungsdiensten immer weiter ausgebaut wird, wurden auch die Nachwuchsretter der Weidenauer Jugendfeuerwehr jetzt für dieses Thema sensibilisiert.
Zunächst begann der Übungsdienst mit einem theoretischen Teil. Hier wurde den Kindern und Jugendlichen die Richtige Anwendung der Hygiene erläutert. Hier ging es unter anderem um die Einhaltung der „Schwarz-Weiß Bereiche“ für kontaminierte Einsatzkleidung und der normalen Straßenkleidung sowie um die Gefahren, mit denen Feuerwehrleute in vielen ihrer Einsätze konfrontiert werden und woran sich Feuerwehrfrauen und -männer infizieren können. Ein weiterer Themenpunkt war, wie schnell sich Keime und Bakterien ausbreiten können, und das nicht nur im Feuerwehrdienst, sondern auch im ganz normalen Alltag. Dies wurde anhand eines kleinen Videos erläutert.
Nachdem etwa 45-minütigen Unterricht gab es dann noch eine kleine praktische Übung. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr musste sich aus einem mit Lebensmittelfarbe „kontaminierten“ Einweg-Schutzanzug befreien, ohne mit dieser Farbe in Berührung zu kommen. Diese Übung ähnelte einem Gefahrguteinsatz, bei dem die aktiven Einsatzkräfte unter dem Einsatz von Chemikalienschutzanzügen (kurz CSA) mit giftigen Stoffen in Berührung kommen. Hier wurde schnell klar, dass dies nur in Teamarbeit und mit sehr großer Disziplin funktioniert.

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

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Rettungsdienst zu Gast bei den Nachwuchsrettern der Jugendfeuerwehr

Die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr erlebten jetzt einen etwas anderen Dienstabend. Zu Ihrem Übungsthema „Retten von Personen“ bekamen die Mädchen und Jungen tatkräftige Unterstützung durch die Abteilung „Einsatzdienste“ des DRK Siegen-Nord. Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Rettungssanitäter Mirko Ullrich und Jörg Büdenbender hatten der Feuerwehrnachwuchs zunächst einmal die Möglichkeit einen Rettungswagen aus nächster Nähe zu erkunden. Ihnen wurde nahezu das komplette medizinische Equipment gezeigt und ausführlich erklärt. Anschließend durften sämtliche Lagerungsmöglichkeiten von Patienten ausprobiert werden. Vom einfachen Transport auf der Krankentrage bis hin zum schonenden Transport auf der Vakuummatratze. Auch die Gerätschaften des Rettungsdienstes warfen zahlreiche Fragen bei den Jugendlichen auf. So wurde kurzerhand eine kleine Übung durchgeführt. Hierzu wurde angenommen, dass zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr auf dem Weg nach Hause einen ihrer Kameraden auf dem Boden liegend vorfinden. Nachdem sie die Person angesprochen hatten, sollten sie heraus finden, welche Verletzungen bzw. Erkrankungen ihr Kamerad hat und diese im Rahmen ihrer Ersten Hilfe Möglichkeiten entsprechend versorgen. Wenig später kam dann der Rettungsdienst dazu und die beiden Jugendfeuerwehrkameraden konnten, wenn auch zunächst mit einigen Anlaufschwierigkeiten, eine sehr gute Übergabe an den Rettungsdienst machen. Anschließend wurde der Patient dann mit Hilfe der beiden „Ersthelfer“ fachmännisch versorgt und später auf die Krankentrage umgelagert und in den Rettungswagen verbracht wo dann die weitere Versorgung stattfand. Parallel dazu bekamen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auch erklärt, wie man eine Person schonend retten und in Sicherheit bringen kann.

Fazit des Dienstabends durch die Jugendlichen: „Es war Mega Geil!“

Bereits ein paar Tage zuvor war das DRK aus Weidenau zu Gast bei den aktiven Kameraden des Löschzuges Weidenau. Hier ging es zum einen darum, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst zu vermitteln und darum, wie eine verletzte Person, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall schonend gerettet werden kann. Auch dieser Dienstabend fand bei dem aktiven Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden sehr guten Anklang und endete mit reichlich Spaß auf einem Spineboard.

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

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4. Dezember 2015 | Publiziert in: Jugendfeuerwehr | Kommentarbereich geschlossen

Jugendfeuerwehrleute bekämpfen Brand in Garage -Nachwuchsretter beenden das Sommerhalbjahr und rücken zur „Herbst-Abschlussübung“ aus

Die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr beendeten jetzt das Sommerhalbjahr mit einer kleinen „Herbst-Abschlussübung“. Hierzu mussten sie den Brand in einer Garage auf dem Weidenauer Bauhof bekämpfen. Als die Nachwuchsretter am „Einsatzort“ angekommen waren, verschafften sich die beiden Jugendgruppensprecher Talysa Kniep und Luca Vincenti einen Überblick über die aktuelle Lage. Hierzu wurden sie von einem offensichtlich unter Schock stehenden Hausmeister in die aktuelle Lage eingewiesen. Schnell wurde klar, dass sich noch eine Person in der Garage befindet. Somit hatte die Menschenrettung oberste Priorität. Sofort lies Gruppenführerin Talysa Kniep ihren Angriffstrupp unter Atemschutz in die völlig verqualmte Garage vorgehen um nach der vermissten Person zu suchen. Hierbei entdeckte der vorgehende Trupp eine Propangasflasche und brachte diese in Sicherheit. Wenige Augenblick später konnte dann auch die vermisste Person gefunden und draußen gebracht werden. Während der erste Trupp sich in der Garage befand wurde draußen eine Löschwasserversorgung hergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Die gerettete Person wurde durch einen Sondertrupp erstversorgt und auch der Hausmeister wurde durch ein Mitglied der Jugendfeuerwehr während der Dauer der Übung betreut. Nach etwa 30 Minuten konnten die beiden Jugendgruppensprecher der Übungsleitung „Feuer aus“ melden und die voraussichtlich letzte Einsatzübung für 2015 wurde erfolgreich beendet.

Nun beginnt für die Weidenauer Jugendfeuerwehrmitglieder die Wintersaison. Hier wird die nun bevorstehende kalte- und dunkle Jahreszeit dafür genutzt, einige Feuerwehrtechnische Grundlagen, die sich im Laufe des Sommers ergeben haben, aufzuarbeiten. Weiterhin steht noch ein bisschen theoretischer Unterricht auf dem Programm für das Winterhalbjahr. Selbstverständlich kommen Spiel- und Spaß bei den kommenden Übungsabenden nicht zu kurz.

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(Fotos & Text: J.Büdenbender)

24h-Stunden- Übung der Jugendfeuerwehr wieder ein voller Erfolg!

Wie auch im Vergangenen Jahr gab es dieses Jahr wieder eine 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte. Von Freitag den 21.11. auf Samstag den 22.11. Spielten Kids & Betreuer etwa 24 Stunden lang „Berufsfeuerwehr“!

Nachdem am Freitag-Nachmittag die Einsatzbereitschaft in dem zur Wache umfunktionierten Gerätehaus hergestellt wurde, gab es einen Fachvortrag mit einem Live-Rollenspiel zum Thema Deeskalation.
Im Anschluss daran wurde die Gruppe mit Pizza beliefert! Nach einer ausgiebigen Stärkung und dem anschließenden Einteilen auf die Fahrzeuge,ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten: Die „Wachabteilung“ wurde zu einer Sonderlage auf den Wanderparkplatz Dautenbach gerufen. Eine ältere Dame,so das Szenario, wurde dort seit geraumer Zeit vermisst und die Handyortung der Leitstelle hatte ergeben,dass Sie im Wald zwischen Weidenau,Volnsberg und Dreis-Tiefenbach zu finden ist.
Die Aufgabe war es nun, Sie aufzufinden und aus dem Wald zu führen.
Nach etwa einer Stunde Suche konnte die Besatzung des HLF sie unversehrt,jedoch etwas verwirrt und unterkühlt in einer Schutzhütte unweit des Wasserhochbehälters aufspüren.
Zurück im Gerätehaus stand für den weiteren Abend nun noch ein gemütliches Beisammensein bei diversen Brettspielen an.

Am frühen Samstagmorgen wurde die Wachabteilung jäh aus Ihren Träumen gerissen! Grund dafür war der Alarmgong! Die Brandmeldeanlage des Kreisklinikums Haus Hüttental war aufgelaufen! Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug, bestehend aus HLF und ELW.
Am Klinikum angekommen wurde der Gruppe der Aufbau und die Funktion einer BMA, sowie das Ablesen von Laufkarten erklärt. Nachdem der entspr. Melder gefunden wurde, stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Da man ja nun sowieso schon unterwegs war, wurden auf dem Weg zurück ins Gerätehaus direkt frische Brötchen fürs Frühstück geholt.

Für den Vormittag stand nun eine Stationsausbildung auf dem Plan: In kleinen Gruppen wurden die Jugendfeuerwehr-Mitglieder unter anderem in 1. Hilfe und Grundtätigkeiten ausgebildet.

Als die Vorbereitungen für das Mittagessen so langsam anliefen, ertönte abermals der Alarmgong: gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung auf dem Schulhof der Jung-Stilling-Schule!
Als HLF und ELW auf den Schulhof fuhren, wurden Sie schon vom aufgebrachten Hausmeister in Empfang genommen. Eine Mülltonne hatte aus unbekannter Ursache Feuer gefangen und gefährdete eine in der Nähe befindliche Hütte.
Der Brand konnte mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein weiteres C-Rohr wurde zum Schutz der Hütte in Stellung gebracht.

Nachdem der Einsatz abgearbeitet war, wartete zurück auf der Wache schon eine leckere Lasagne als Mittagessen auf die Besatzung.

Nach einem anschließenden „Großreinemachen“ war die Aktion 24-Stunden-Übung ggn. 15 Uhr dann beendet.

Alle beteiligten hatten großen Spass und freuen sich schon auf nächstes Jahr, wo es bestimmt wieder eine solche Übung geben wird!

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Richtiger Umgang mit Feuerlöschern geprobt

Die Jugendfeuerwehr des Löschzug Weidenau konnte jetzt den realistischen Umgang mit dem Feuerlöscher üben. Hierzu stand den Nachwuchsrettern eine Feuerlöschübungsanlage zur Verfügung, an der die Kinder ein richtiges Feuer löschen konnten.

Bevor es jedoch so richtig los ging, erklärte Brandschutztechniker Tim Büchner, der extra zu diesem Ausbildungsabend gekommen war, im Rahmen eines theoretischen Unterrichtes, wie ein Feuerlöscher bedient wird, wie er eingesetzt wird und was es für Brandklassen und Löschmittel gibt.

Anfangs noch sehr schüchtern gingen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr dann ans Werk und löschten nach und nach mit einem Übungsfeuerlöscher das Feuer an der Übungsanlage. Nachdem jeder einen solchen Durchgang hinter sich hatte, wollten sie gar nicht wieder aufhören und löschten sogar im Team mit dem gleichzeitigen Einsatz mehrerer Feuerlöscher. Im Anschluss wurde den Jugendlichen gezeigt, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht. Ergebnis: Es gibt eine Fettexplosion.

Zum Abschluss des Übungsabends gab es dann noch eine leckere Bratwurst vom Grill.

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(Fotos+ Text: J.Büdenbender)

18. Mai 2014 | Publiziert in: Jugendfeuerwehr | Kommentarbereich geschlossen

Jugendfeuerwehr rückte zur realitätsnahen Übung aus

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte wurden am Montagabend schwer gefordert. Sie rückten zu einem realitätsnahen „Übungseinsatz“ an die Universität aus.

Im Bereich eines Technikraumes im Gebäudeteil „L“ an der Hölderlinstraße wurden an diesem Nachmittag Arbeiten im Bereich einer Elektroverteilung durchgeführt. Ein Mitarbeiter der Universität nahm gegen kurz nach 17 Uhr ein lauten Knall war, plötzlich gingen sämtliche Lichter in dem Gebäudeteil aus, es hatte einen Kurzschluss gegeben.

Als der Mitarbeiter sich auf die Suche nach der Ursache des Kurzschlusses machte, bemerkte er Brandgeruch in dem Gebäudeteil und wollte der Sache auf den Grund gehen. Er verständigte den Haustechniker, der daraufhin wiederum die Feuerwehr alarmierte. Der Mitarbeiter stellte fest, dass der Techniker, der mit den Arbeiten beschäftig war, bewusstlos auf dem Boden lag. Er leitete sofort Erste Hilfe Maßnahmen ein. Hierbei erlitt er eine Rauchgasvergiftung.

Als die „Nachwuchsfeuerwehrleute“ an der Einsatzstelle eintrafen, wurden sie durch den Haustechniker in die aktuelle Lage eingewiesen. Der Gruppenführer des erst eintreffenden Löschfahrzeuges ging zusammen mit seinem Melder zur Lageerkundung vor. Parallel dazu stellte sich der Angriffstrupp auf eine Menschenrettung mittels „Tragetuch“ ein und ein Löschangriff wurde vorbereitet. Auf seiner Erkundungstour lief dem Gruppenführer bereits der Mitarbeiter in die Arme und erzählte, dass der Haustechniker Bewusstlos in dem Technikraum liegen würde und dass das Gebäude komplett verraucht wäre. Hieraufhin wurde sofort der Angriffstrupp zur Menschenrettung ins Gebäude geschickt. Der Mitarbeiter wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zu einer Verletztensammelstelle in Nähe der Einsatzfahrzeuge gebracht und durch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr fachmännisch versorgt. Später kam dann auch der Bewusstlose Techniker noch dazu, der dann ebenfalls versorgt wurde.

Noch während die Verletzten Personen mittels der „Ersten Hilfe – Kenntnisse“ durch die Jugendfeuerwehrleute behandelt wurden, liefen die Lösch- und Belüftungsmaßnahmen in dem betroffenen Gebäudeteil auf Hochtouren.

Nach etwa einer Stunde konnte der Einsatzleiter dann „Feuer aus“ melden. Als dann wenig später alle Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verstaut waren, gab es noch eine kleine Übungsnachbesprechung in der auch Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Böhl, der die Übung aus nächster Nähe beobachtet hatte, mit der Arbeit der Jugendfeuerwehrleute voll und ganz zufrieden war.

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Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

Nachwuchsretter hatten riesigen Spaß bei 24-Stunden Übung

Weidenau. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte führten jetzt eine 24-Stunden Übung durch. Was bundesweit bei zahlreichen Jugendfeuerwehren schon fast Tradition geworden ist, wurde bei den Weidenauer Nachwuchsrettern in diesem Jahr erstmalig durchgeführt. Begonnen hat die Schicht am Freitagmittag, nachdem einige der Jugendlichen mit so viel Gepäck angereist waren, dass man denken könne, sie wollten im Feuerwehrhaus einziehen. Nach einer kurzen Einweisung in den Tagesablauf wurden dann die Fahrzeuge und Geräte auf Funktion und Vollständigkeit überprüft. Im Anschluss daran gab es wie bei den hauptamtlichen Kräften eine Kurzausbildung in „Knoten und Stiche“ und „Erster Hilfe“. Die Kurzausbildung wurde jedoch durch den ersten Übungseinsatz unterbrochen. An der Universität in der Adolf-Reichwein-Straße hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Hier mussten die Jugendfeuerwehrleute anhand der Laufkarten erst einmal den ausgelösten Rauchmelder aufsuchen und vor Ort erkunden, warum dieser ausgelöst hatte. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Bei Bauarbeiten war Staub in den ausgelösten Rauchmelder eingedrungen und hatte für den Feueralarm gesorgt. Wieder zurück im Feuerwehr-Gerätehaus führte man dann die Kurzausbildung weiter fort. Unter dem Feuerwehr-Ritual „Das muss nicht schmecken, dass muss nur viel und warm sein“, bereiteten die Jugendlichen dann das Abendessen vor. Doch auch dieses musste wie im richtigen Feuerwehralltag, bedingt durch einen Einsatz erst einmal warten. Auf dem Dach einer Lagerhalle an der Weidenauer Industriestraße wurde eine bewusstlose Person gemeldet. Hier konnten die jungen Feuerwehrleute ihr vorher, in der Kurzausbildung erlerntes Wissen in die Praxis umsetzen. So wurde nach dem aufstellen einer zweiteiligen Steckleiter und dem Vorgehen des Angriffstrupps die bewusstlose Person in die stabile Seitenlage gebracht. Anschließend wurde sie mittels Schleifkorbtrage über die Steckleiter gerettet. Nachdem auch dieser Einsatz abgearbeitet war, freuten sich die Feuerwehrleute natürlich erst einmal auf ihr wohlverdientes Abendessen. Nach dem Essen dachten die Jugendlichen daran, so langsam in den gemütlichen Teil überzugehen. Teilweise schon im Schlafanzug wurde der gemütliche Teil doch wieder durch einen Einsatz unterbrochen. Eine gemeldete Rauchentwicklung in der Siegstraße stellte sich schnell als Fehlalarm heraus, so dass ein Ausrücken für die Feuerwehr nicht erforderlich war. Dann war es endlich soweit und die allgemeine Nachtruhe begann. Der Schulungsraum wurde in eine Schlafstätte verwandelt. Doch mit ausschlafen am nächsten Morgen war leider auch nichts. Denn um kurz vor sieben Uhr, während die aktiven Kameraden schon geraume Zeit auf den Beinen waren und zu einer großen Alarmübung ins Ruhrgebiet gestartet sind, ertönte für die Jugendfeuerwehr erneut der Alarmgong für einen Pkw-Brand. Doch auch dieser konnte schnell gelöscht werden. Nach einem deftigen Frühstück wurden noch diverse allgemeine Aufräumarbeiten durchgeführt, bis dann am Mittag die erste 24-Stunden Schicht beendet werden konnte. Fazit der Jugendlichen: „Dies wollen wir jetzt regelmäßig machen, das hat riesigen Spaß gemacht“.

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Siegener Nachwuchsretter übten bei der VWS

Siegen, 22.Juni 2013. Am Samstagnachmittag (22.06.2013) um 16:30 Uhr begann für die Gruppen der Siegener Jugendfeuerwehr die alljährliche Auftaktübung. Auf dem Gelände der VWS im Gewerbegebiet Marienhütte (Eiserfeld) stellte sich für die Nachwuchslöschmannschaften folgendes Szenario dar:

Ein Gelenkbus war nach dem Tanken in Brand geraten. Durch das zu späte bemerken des Brandes konnte sich das Feuer auf einen weiteren Bus ausbreiten. Außerdem griff der Brand auf weitere Teile des Gebäudes über. Ausgelöst durch das Brandereignis wollte ein Busfahrer einen Bus in Sicherheit bringen und kollidierte auf dem vorderen Platz des VWS Geländes mit einem PKW. Aufgrund von Funkenflug gerieten Paletten, die im rückwärtigen Teil der Halle gelagert wurden ebenfalls in Brand.

Die Jugendgruppen Siegtal (Niederschelden, Gosenbach, Oberschelden) und Zentrum (Hammerhütte, Bürbach, Hain) führten u.a. die Brandbekämpfung mittels Schaum durch.

Zahlreiche C-Rohre wurden von den Gruppen Nordlicht (Setzen), Geisweid, Mitte (Weidenau), Achenbach, Ost (Kaan-Marienborn, Feuersbach, Volnsberg), Nord (Langholdinghausen, Meiswinkel, Birlenbach), Alchetal (Trupbach, Seelbach) zur Bekämpfung des Gebäude- und des Palettenbrandes vorgenommen.

Die Gruppen aus Eisern und Eiserfeld zeigten das Vorgehen bei einer technischen Rettung um die verunfallten Personen aus PKW und Bus zu befreien.

Als Fazit läßt sich feststellen, daß alle Übungspuppen und -hasen gerettet wurden.

Der Übungsbeobachter Thomas Adamek (stllvtr. Leiter der Feuerwehr Siegen) stellte im Anschluss an die Übung dem Nachwuchs ein sehr gutes Zeugnis aus. Er und Henning Kämpf (stllvtr. Leiter der Feuerwehr Siegen) waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

Sven Böhl (Stadtjugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Siegen) bedankte sich im Anschluss noch einmal sehr herzlich bei allen 11 mitwirkenden Gruppen. Insgesamt waren 78 Kinder und 22 Jugendwarte und -helfer an der Übung beteiligt. Ein besonderer Dank ging an die Geschäftsleitung der VWS, die der Jugendfeuerwehr die Möglichkeit gab, auf Ihrem Gelände diese Großübung durchzuführen.

Die Übung klang mit einem gemütlichen Beisammensein bei Würstchen und Cola aus.
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