Brennende Lok bei der Kreisbahn – Jugendfeuerwehren aus Weidenau und Eiserfeld proben für den Ernstfall

Siegen – Alle Hände voll zu tun hatten am Montag (14.05.2018) die Nachwuchs-feuerwehrleute aus Weidenau und Eiserfeld im Rahmen einer gemeinsamen Übung, bei der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein in der Siegener Eintracht. Vermutlich ein technischer Defekt an einer Diesellok löste zunächst einen Brand an der eigentlichen Lok aus und breitete sich später auf den Teilbereich einer Halle aus. Als der Lokführer den Brand bemerkte, versuchte er die Lok noch aus der Halle zu fahren, leider vergeblich. Er brach bewusstlos auf der Lok zusammen. Ein zufällig noch anwesender Schlosser der Siegener Kreisbahn, wurde durch eine Rauchentwicklung auf den Brand aufmerksam und wollte zur Hilfe eilen. Schnell bemerkte er, dass er hier alleine nicht mehr viel ausrichten kann und verständigte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Jugendfeuerwehr aus Weidenau, die zuerst am „Brandort“ eintraf, wurde der Gruppenführer kurz in die aktuelle Lage eingewiesen. Wenige Augenblicke später gingen zwei Trupps „mit Atemschutzgeräten“ in die verqualmte Halle vor. Schnell gelang es ihnen, den Lokführer von der Lok zu retten und ins Freie zu bringen, wo er dann durch weitere Jugendfeuerwehrmitglieder Erstversorgt werden konnte. Parallel zur Menschenrettung wurde die Brandbekämpfung eingeleitet und die Löschwasserversorgung sichergestellt. Mit mehreren Strahlrohren konnte der Brand der Halle und der Diesellok dann schnell gelöscht werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, gab es noch wichtige Informationen von Gerd Utsch, Mitarbeiter der Siegener Kreisbahn zum Thema „wie Gefährlich ist das unbefugte Betreten von Bahnanlagen und welche Gefahren drohen hier“. Da Bundesweit die Zahl solcher Einsätze drastisch ansteigt, sollten die Jugendlichen auf die drohenden Gefahren sensibilisiert werden. Zum Abschluss gab es noch eine kurze Übungsnachbesprechung durch die  beiden Organisatoren Alina Denker und Jörg Büdenbender, mit der die gemeinsame Übung dann beendet wurde. Es gilt ein großer Dank an die Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (Vertreten durch Gerd Utsch), die der Jugendfeuerwehr die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und zum Ermöglichen der gemeinsamen Übung beitrug.

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Übungsort: Kreisbahn Siegen-Wittgenstein
Übungsteilnehmer: Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte (Weidenau)

Jugendfeuerwehr Siegen-Eiserfeld

Übungsinhalte: –        Menschenrettung von einer Lok

–        Erstversorgung von Patienten

–        Brandbekämpfung

–        Sicherstellung der Löschwasserversorgung

Zugführer / Einsatzleiter: Luca Vincenti (Zugführer)

Silas Immel (GF – HLF Siegen-Mitte)

Jannis Birlenbach (GF – HLF Siegen-Eiserfeld)

Sonstige Informationen: Sven Böhl (Stadtjugendfeuerwehrwart) vor Ort

Verena Reinsch (stellv. Stadtjugendfeuerwehrwartin) vor Ort

 

Text:   Jörg Büdenbender   |   Fotos: Jörg Büdenbender

Jugendfeuerwehr belegte dritten Platz bei Bowling Turnier

Weidenau / Geisweid – Die Jugendgruppe des Löschzuges Weidenau konnte beim heutigen Bowling Turnier in der Bowling Arena Siegen (im SI-Haus) mit Stolz den dritten Platz belegen. In diesem Turnier traten die Jugendlichen gegen mehrere Mannschaften  der Siegener Jugendfeuerwehren an. Kurzzeitig sah alles so aus, als hätten sie eine Chance auf den ersten Platz. Doch im abschließenden Finalspiel mussten sich die Weidenauer dann gegen die Jugendfeuerwehr Siegen-Zentrum, die mit zwei Mannschaften den ersten und zweiten Platz belegten, geschlagen geben. Doch neben dem Sieg stand beim diesjährigen Bowling Turnier, selbstverständlich der Spaß im Vordergrund.

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Jugendfeuerwehr durfte Rolle des Rettungsdienstes übernehmen – DRK zu Besuch bei der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte

Einmal die Rolle des Rettungsdienstes übernehmen, dass durften jetzt die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr als zum Thema „Retten von Personen“ das DRK aus Siegen-Nord mit vier Helferinnen und Helfern angerückt war. Im Rahmen einer Stationsausbildung hatten die Jugendfeuerwehrmitglieder die Möglichkeit, sich einen Rettungswagen aus nächster Nähe anzugucken und die Gerätschaften des RTW auch teilweise mal selber auszuprobieren. Ein ganz besonderes Highlight war eine gemeinsame Einsatzübung. Angenommen wurde hier ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Hier mussten die Nachwuchsretter nach Erkundung der Einsatzstelle das eingeklemmte Unfallopfer zunächst erstversorgen und betreuen, bis dann wenig später der Rettungswagen eingetroffen war. Auch die RTW-Besatzung wurde unter anderem durch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr gestellt. So hatten sie die Möglichkeit, auch einmal in die Arbeit des Rettungsdienstes zu blicken. Unter ständiger Absprache mit dem Gruppenführer wurden dann die Rettungsmaßnahmen koordiniert und durchgeführt, so dass das die eingeklemmte Person nach etwa dreißig Minuten mittel Ked-System und Spineboard aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Während die Einsatzstelle wieder aufgeräumt wurde, musste die RTW-Besatzung die verletzte Person im Rettungswagen weiter versorgen. Da die „Nachwuchsretter“ die Rettung mit dem Spineboard so sehr fasziniert hat, durften sie sich zum Schluss noch einmal gegenseitig retten. Mit einem großen Applaus und einem Kaltgetränk wurde der Übungsabend dann zwei Stunden später beendet. Für die Jugendfeuerwehrleute steht jedoch fest, so ein Dienstabend muss unbedingt wiederholt werden.

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Übungsort: Feuerwehr-Gerätehaus Weidenau
Übungsteilnehmer: Mitglieder Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte
Übungsinhalte: Retten von Personen, Ked-System, Spineboard,
Sonstige Informationen: Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst / DRK Siegen-Nord

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Jörg Büdenbender & Matthias Bülow

Übung unter hygienischen Bedingungen – Nachwuchsretter der Jugendfeuerwehr beschäftigten sich mit der „Hygiene im Feuerwehrdienst“

Mit dem Thema „Hygiene im Feuerwehrdienst“ beschäftigten sich jetzt die Mitglieder unser Jugendgruppe, der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte.
Da dieses Thema heut zu Tage immer akuter wird und Hygiene insbesondere bei Feuerwehren und den Rettungsdiensten immer weiter ausgebaut wird, wurden auch die Nachwuchsretter der Weidenauer Jugendfeuerwehr jetzt für dieses Thema sensibilisiert.
Zunächst begann der Übungsdienst mit einem theoretischen Teil. Hier wurde den Kindern und Jugendlichen die Richtige Anwendung der Hygiene erläutert. Hier ging es unter anderem um die Einhaltung der „Schwarz-Weiß Bereiche“ für kontaminierte Einsatzkleidung und der normalen Straßenkleidung sowie um die Gefahren, mit denen Feuerwehrleute in vielen ihrer Einsätze konfrontiert werden und woran sich Feuerwehrfrauen und -männer infizieren können. Ein weiterer Themenpunkt war, wie schnell sich Keime und Bakterien ausbreiten können, und das nicht nur im Feuerwehrdienst, sondern auch im ganz normalen Alltag. Dies wurde anhand eines kleinen Videos erläutert.
Nachdem etwa 45-minütigen Unterricht gab es dann noch eine kleine praktische Übung. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr musste sich aus einem mit Lebensmittelfarbe „kontaminierten“ Einweg-Schutzanzug befreien, ohne mit dieser Farbe in Berührung zu kommen. Diese Übung ähnelte einem Gefahrguteinsatz, bei dem die aktiven Einsatzkräfte unter dem Einsatz von Chemikalienschutzanzügen (kurz CSA) mit giftigen Stoffen in Berührung kommen. Hier wurde schnell klar, dass dies nur in Teamarbeit und mit sehr großer Disziplin funktioniert.

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

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Rettungsdienst zu Gast bei den Nachwuchsrettern der Jugendfeuerwehr

Die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr erlebten jetzt einen etwas anderen Dienstabend. Zu Ihrem Übungsthema „Retten von Personen“ bekamen die Mädchen und Jungen tatkräftige Unterstützung durch die Abteilung „Einsatzdienste“ des DRK Siegen-Nord. Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Rettungssanitäter Mirko Ullrich und Jörg Büdenbender hatten der Feuerwehrnachwuchs zunächst einmal die Möglichkeit einen Rettungswagen aus nächster Nähe zu erkunden. Ihnen wurde nahezu das komplette medizinische Equipment gezeigt und ausführlich erklärt. Anschließend durften sämtliche Lagerungsmöglichkeiten von Patienten ausprobiert werden. Vom einfachen Transport auf der Krankentrage bis hin zum schonenden Transport auf der Vakuummatratze. Auch die Gerätschaften des Rettungsdienstes warfen zahlreiche Fragen bei den Jugendlichen auf. So wurde kurzerhand eine kleine Übung durchgeführt. Hierzu wurde angenommen, dass zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr auf dem Weg nach Hause einen ihrer Kameraden auf dem Boden liegend vorfinden. Nachdem sie die Person angesprochen hatten, sollten sie heraus finden, welche Verletzungen bzw. Erkrankungen ihr Kamerad hat und diese im Rahmen ihrer Ersten Hilfe Möglichkeiten entsprechend versorgen. Wenig später kam dann der Rettungsdienst dazu und die beiden Jugendfeuerwehrkameraden konnten, wenn auch zunächst mit einigen Anlaufschwierigkeiten, eine sehr gute Übergabe an den Rettungsdienst machen. Anschließend wurde der Patient dann mit Hilfe der beiden „Ersthelfer“ fachmännisch versorgt und später auf die Krankentrage umgelagert und in den Rettungswagen verbracht wo dann die weitere Versorgung stattfand. Parallel dazu bekamen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auch erklärt, wie man eine Person schonend retten und in Sicherheit bringen kann.

Fazit des Dienstabends durch die Jugendlichen: „Es war Mega Geil!“

Bereits ein paar Tage zuvor war das DRK aus Weidenau zu Gast bei den aktiven Kameraden des Löschzuges Weidenau. Hier ging es zum einen darum, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst zu vermitteln und darum, wie eine verletzte Person, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall schonend gerettet werden kann. Auch dieser Dienstabend fand bei dem aktiven Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden sehr guten Anklang und endete mit reichlich Spaß auf einem Spineboard.

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

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4. Dezember 2015 | Publiziert in: Jugendfeuerwehr | Kommentarbereich geschlossen

Jugendfeuerwehrleute bekämpfen Brand in Garage -Nachwuchsretter beenden das Sommerhalbjahr und rücken zur „Herbst-Abschlussübung“ aus

Die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr beendeten jetzt das Sommerhalbjahr mit einer kleinen „Herbst-Abschlussübung“. Hierzu mussten sie den Brand in einer Garage auf dem Weidenauer Bauhof bekämpfen. Als die Nachwuchsretter am „Einsatzort“ angekommen waren, verschafften sich die beiden Jugendgruppensprecher Talysa Kniep und Luca Vincenti einen Überblick über die aktuelle Lage. Hierzu wurden sie von einem offensichtlich unter Schock stehenden Hausmeister in die aktuelle Lage eingewiesen. Schnell wurde klar, dass sich noch eine Person in der Garage befindet. Somit hatte die Menschenrettung oberste Priorität. Sofort lies Gruppenführerin Talysa Kniep ihren Angriffstrupp unter Atemschutz in die völlig verqualmte Garage vorgehen um nach der vermissten Person zu suchen. Hierbei entdeckte der vorgehende Trupp eine Propangasflasche und brachte diese in Sicherheit. Wenige Augenblick später konnte dann auch die vermisste Person gefunden und draußen gebracht werden. Während der erste Trupp sich in der Garage befand wurde draußen eine Löschwasserversorgung hergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Die gerettete Person wurde durch einen Sondertrupp erstversorgt und auch der Hausmeister wurde durch ein Mitglied der Jugendfeuerwehr während der Dauer der Übung betreut. Nach etwa 30 Minuten konnten die beiden Jugendgruppensprecher der Übungsleitung „Feuer aus“ melden und die voraussichtlich letzte Einsatzübung für 2015 wurde erfolgreich beendet.

Nun beginnt für die Weidenauer Jugendfeuerwehrmitglieder die Wintersaison. Hier wird die nun bevorstehende kalte- und dunkle Jahreszeit dafür genutzt, einige Feuerwehrtechnische Grundlagen, die sich im Laufe des Sommers ergeben haben, aufzuarbeiten. Weiterhin steht noch ein bisschen theoretischer Unterricht auf dem Programm für das Winterhalbjahr. Selbstverständlich kommen Spiel- und Spaß bei den kommenden Übungsabenden nicht zu kurz.

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(Fotos & Text: J.Büdenbender)

24h-Stunden- Übung der Jugendfeuerwehr wieder ein voller Erfolg!

Wie auch im Vergangenen Jahr gab es dieses Jahr wieder eine 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte. Von Freitag den 21.11. auf Samstag den 22.11. Spielten Kids & Betreuer etwa 24 Stunden lang „Berufsfeuerwehr“!

Nachdem am Freitag-Nachmittag die Einsatzbereitschaft in dem zur Wache umfunktionierten Gerätehaus hergestellt wurde, gab es einen Fachvortrag mit einem Live-Rollenspiel zum Thema Deeskalation.
Im Anschluss daran wurde die Gruppe mit Pizza beliefert! Nach einer ausgiebigen Stärkung und dem anschließenden Einteilen auf die Fahrzeuge,ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten: Die „Wachabteilung“ wurde zu einer Sonderlage auf den Wanderparkplatz Dautenbach gerufen. Eine ältere Dame,so das Szenario, wurde dort seit geraumer Zeit vermisst und die Handyortung der Leitstelle hatte ergeben,dass Sie im Wald zwischen Weidenau,Volnsberg und Dreis-Tiefenbach zu finden ist.
Die Aufgabe war es nun, Sie aufzufinden und aus dem Wald zu führen.
Nach etwa einer Stunde Suche konnte die Besatzung des HLF sie unversehrt,jedoch etwas verwirrt und unterkühlt in einer Schutzhütte unweit des Wasserhochbehälters aufspüren.
Zurück im Gerätehaus stand für den weiteren Abend nun noch ein gemütliches Beisammensein bei diversen Brettspielen an.

Am frühen Samstagmorgen wurde die Wachabteilung jäh aus Ihren Träumen gerissen! Grund dafür war der Alarmgong! Die Brandmeldeanlage des Kreisklinikums Haus Hüttental war aufgelaufen! Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug, bestehend aus HLF und ELW.
Am Klinikum angekommen wurde der Gruppe der Aufbau und die Funktion einer BMA, sowie das Ablesen von Laufkarten erklärt. Nachdem der entspr. Melder gefunden wurde, stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Da man ja nun sowieso schon unterwegs war, wurden auf dem Weg zurück ins Gerätehaus direkt frische Brötchen fürs Frühstück geholt.

Für den Vormittag stand nun eine Stationsausbildung auf dem Plan: In kleinen Gruppen wurden die Jugendfeuerwehr-Mitglieder unter anderem in 1. Hilfe und Grundtätigkeiten ausgebildet.

Als die Vorbereitungen für das Mittagessen so langsam anliefen, ertönte abermals der Alarmgong: gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung auf dem Schulhof der Jung-Stilling-Schule!
Als HLF und ELW auf den Schulhof fuhren, wurden Sie schon vom aufgebrachten Hausmeister in Empfang genommen. Eine Mülltonne hatte aus unbekannter Ursache Feuer gefangen und gefährdete eine in der Nähe befindliche Hütte.
Der Brand konnte mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein weiteres C-Rohr wurde zum Schutz der Hütte in Stellung gebracht.

Nachdem der Einsatz abgearbeitet war, wartete zurück auf der Wache schon eine leckere Lasagne als Mittagessen auf die Besatzung.

Nach einem anschließenden „Großreinemachen“ war die Aktion 24-Stunden-Übung ggn. 15 Uhr dann beendet.

Alle beteiligten hatten großen Spass und freuen sich schon auf nächstes Jahr, wo es bestimmt wieder eine solche Übung geben wird!

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Richtiger Umgang mit Feuerlöschern geprobt

Die Jugendfeuerwehr des Löschzug Weidenau konnte jetzt den realistischen Umgang mit dem Feuerlöscher üben. Hierzu stand den Nachwuchsrettern eine Feuerlöschübungsanlage zur Verfügung, an der die Kinder ein richtiges Feuer löschen konnten.

Bevor es jedoch so richtig los ging, erklärte Brandschutztechniker Tim Büchner, der extra zu diesem Ausbildungsabend gekommen war, im Rahmen eines theoretischen Unterrichtes, wie ein Feuerlöscher bedient wird, wie er eingesetzt wird und was es für Brandklassen und Löschmittel gibt.

Anfangs noch sehr schüchtern gingen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr dann ans Werk und löschten nach und nach mit einem Übungsfeuerlöscher das Feuer an der Übungsanlage. Nachdem jeder einen solchen Durchgang hinter sich hatte, wollten sie gar nicht wieder aufhören und löschten sogar im Team mit dem gleichzeitigen Einsatz mehrerer Feuerlöscher. Im Anschluss wurde den Jugendlichen gezeigt, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht. Ergebnis: Es gibt eine Fettexplosion.

Zum Abschluss des Übungsabends gab es dann noch eine leckere Bratwurst vom Grill.

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(Fotos+ Text: J.Büdenbender)

18. Mai 2014 | Publiziert in: Jugendfeuerwehr | Kommentarbereich geschlossen

Jugendfeuerwehr rückte zur realitätsnahen Übung aus

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte wurden am Montagabend schwer gefordert. Sie rückten zu einem realitätsnahen „Übungseinsatz“ an die Universität aus.

Im Bereich eines Technikraumes im Gebäudeteil „L“ an der Hölderlinstraße wurden an diesem Nachmittag Arbeiten im Bereich einer Elektroverteilung durchgeführt. Ein Mitarbeiter der Universität nahm gegen kurz nach 17 Uhr ein lauten Knall war, plötzlich gingen sämtliche Lichter in dem Gebäudeteil aus, es hatte einen Kurzschluss gegeben.

Als der Mitarbeiter sich auf die Suche nach der Ursache des Kurzschlusses machte, bemerkte er Brandgeruch in dem Gebäudeteil und wollte der Sache auf den Grund gehen. Er verständigte den Haustechniker, der daraufhin wiederum die Feuerwehr alarmierte. Der Mitarbeiter stellte fest, dass der Techniker, der mit den Arbeiten beschäftig war, bewusstlos auf dem Boden lag. Er leitete sofort Erste Hilfe Maßnahmen ein. Hierbei erlitt er eine Rauchgasvergiftung.

Als die „Nachwuchsfeuerwehrleute“ an der Einsatzstelle eintrafen, wurden sie durch den Haustechniker in die aktuelle Lage eingewiesen. Der Gruppenführer des erst eintreffenden Löschfahrzeuges ging zusammen mit seinem Melder zur Lageerkundung vor. Parallel dazu stellte sich der Angriffstrupp auf eine Menschenrettung mittels „Tragetuch“ ein und ein Löschangriff wurde vorbereitet. Auf seiner Erkundungstour lief dem Gruppenführer bereits der Mitarbeiter in die Arme und erzählte, dass der Haustechniker Bewusstlos in dem Technikraum liegen würde und dass das Gebäude komplett verraucht wäre. Hieraufhin wurde sofort der Angriffstrupp zur Menschenrettung ins Gebäude geschickt. Der Mitarbeiter wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zu einer Verletztensammelstelle in Nähe der Einsatzfahrzeuge gebracht und durch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr fachmännisch versorgt. Später kam dann auch der Bewusstlose Techniker noch dazu, der dann ebenfalls versorgt wurde.

Noch während die Verletzten Personen mittels der „Ersten Hilfe – Kenntnisse“ durch die Jugendfeuerwehrleute behandelt wurden, liefen die Lösch- und Belüftungsmaßnahmen in dem betroffenen Gebäudeteil auf Hochtouren.

Nach etwa einer Stunde konnte der Einsatzleiter dann „Feuer aus“ melden. Als dann wenig später alle Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verstaut waren, gab es noch eine kleine Übungsnachbesprechung in der auch Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Böhl, der die Übung aus nächster Nähe beobachtet hatte, mit der Arbeit der Jugendfeuerwehrleute voll und ganz zufrieden war.

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Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow