Patientengerechte Rettung aus verunfalltem Pkw geübt

Unter realistischen Bedingungen übte der Löschzug Weidenau der Freiwilligen Feuerwehr Siegen jetzt zusammen mit dem DRK-Ortsverein Siegen-Nord die Patientengerechte und -schonende Rettung aus einem verunfallten Pkw.

Angenommen wurde, dass ein Pkw ungebremst in einen geparkten Kleinbus gefahren ist. Hierbei wurden die Fahrerin und ihre Beifahrerin so schwer verletzt, dass sie sich nicht mehr aus eigener Kraft aus dem verunfallten Auto befreien konnten.

Als sich die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst Einsatzbereit in einem vorher festgelegten Bereitstellungsraum meldeten, bekamen sie ihren Einsatzauftrag durch die beiden Übungsleiter Maik Imme und Jörg Büdenbender. Wenige Augenblicke später traf dann der erste Rettungswagen an der Unfallstelle ein. Die Rettungswagenbesatzung verschaffte sich einen Überblick über die aktuelle Lage und meldete diese über Funk an die Übungsleitung weiter. Mit dieser Lagemeldung wurden ein zweiter Rettungswagen sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und die Feuerwehr nachalarmiert.

Schnell verschaffte man sich einen Zugang zu den beiden Patienten in dem Unfallwrack. Wenig später traf dann auch die Feuerwehr ein. Einsatzleiter und Zugführer Stefan Schmidt vom Löschzug Weidenau stimmte sich bezüglich der Aufgabenverteilung mit der ersteintreffenden Rettungswagen-Besatzung Tim Büchner und Thorsten Weil über weitere vorgehensmaßnahmen ab.

So konnten die beiden Unfallopfer Marie-Jacqueline Herr und Catrin Ziemann, vom DRK Kaan-Marienborn noch im Fahrzeug bestmöglich betreut, versorgt und später schonend durch die Feuerwehr unter Einsatz von schwerem technischen Gerät wie Rettungsschere und Spreizer befreit werden. Nach ihrer Rettung wurden die beiden jungen Frauen dann im Rettungswagen weiter versorgt. Als die Übung dann nach etwa einer Stunde beendet war, waren die beiden Unfalldarsteller wieder geheilt und wohl auf.

Nach dem alle Gerätschaften bei Feuerwehr und DRK wieder auf den Fahrzeugen verlastet waren, sorgte die „Küchentruppe“ des DRK Siegen-Nord unter der Leitung von Dagmar Erdelen noch für einen kleinen Imbiss. Selbstverständlich durfte auch eine „Manöverkritik“ nicht fehlen. Doch diese konnte schnell und unkompliziert durchgeführt werden, denn alle an der Übung beteiligten Einsatzkräfte sowie die Übungsleitung waren sichtlich zufrieden und hatten nur kleinere Beanstandungen zum internen Ablauf.

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Fotos & Text: J.Büdenbender

18. Mai 2014 | Publiziert in: Übungen | Kommentarbereich geschlossen

Jugendfeuerwehr rückte zur realitätsnahen Übung aus

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte wurden am Montagabend schwer gefordert. Sie rückten zu einem realitätsnahen „Übungseinsatz“ an die Universität aus.

Im Bereich eines Technikraumes im Gebäudeteil „L“ an der Hölderlinstraße wurden an diesem Nachmittag Arbeiten im Bereich einer Elektroverteilung durchgeführt. Ein Mitarbeiter der Universität nahm gegen kurz nach 17 Uhr ein lauten Knall war, plötzlich gingen sämtliche Lichter in dem Gebäudeteil aus, es hatte einen Kurzschluss gegeben.

Als der Mitarbeiter sich auf die Suche nach der Ursache des Kurzschlusses machte, bemerkte er Brandgeruch in dem Gebäudeteil und wollte der Sache auf den Grund gehen. Er verständigte den Haustechniker, der daraufhin wiederum die Feuerwehr alarmierte. Der Mitarbeiter stellte fest, dass der Techniker, der mit den Arbeiten beschäftig war, bewusstlos auf dem Boden lag. Er leitete sofort Erste Hilfe Maßnahmen ein. Hierbei erlitt er eine Rauchgasvergiftung.

Als die „Nachwuchsfeuerwehrleute“ an der Einsatzstelle eintrafen, wurden sie durch den Haustechniker in die aktuelle Lage eingewiesen. Der Gruppenführer des erst eintreffenden Löschfahrzeuges ging zusammen mit seinem Melder zur Lageerkundung vor. Parallel dazu stellte sich der Angriffstrupp auf eine Menschenrettung mittels „Tragetuch“ ein und ein Löschangriff wurde vorbereitet. Auf seiner Erkundungstour lief dem Gruppenführer bereits der Mitarbeiter in die Arme und erzählte, dass der Haustechniker Bewusstlos in dem Technikraum liegen würde und dass das Gebäude komplett verraucht wäre. Hieraufhin wurde sofort der Angriffstrupp zur Menschenrettung ins Gebäude geschickt. Der Mitarbeiter wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation zu einer Verletztensammelstelle in Nähe der Einsatzfahrzeuge gebracht und durch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr fachmännisch versorgt. Später kam dann auch der Bewusstlose Techniker noch dazu, der dann ebenfalls versorgt wurde.

Noch während die Verletzten Personen mittels der „Ersten Hilfe – Kenntnisse“ durch die Jugendfeuerwehrleute behandelt wurden, liefen die Lösch- und Belüftungsmaßnahmen in dem betroffenen Gebäudeteil auf Hochtouren.

Nach etwa einer Stunde konnte der Einsatzleiter dann „Feuer aus“ melden. Als dann wenig später alle Gerätschaften wieder auf den Fahrzeugen verstaut waren, gab es noch eine kleine Übungsnachbesprechung in der auch Stadtjugendfeuerwehrwart Sven Böhl, der die Übung aus nächster Nähe beobachtet hatte, mit der Arbeit der Jugendfeuerwehrleute voll und ganz zufrieden war.

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Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

Brand in Hochregallager – Feuerwehr probte den Ernstfall

Rund 30 Einsatzkräfte der Löschzuge 1 (Hauptamtliche Wache) und 5 (Weidenau) sowie des DRK Siegen-Nord rückten jetzt zu einer gemeinsamen Übung auf das Gelände der Firma Wilhelm Jung GmbH in die Breite Straße aus.

Zunächst lief die automatische Brandmeldeanlage der Firma auf der Kreisleitstelle der Feuerwehr auf. Diese alarmierte daraufhin das HLF des Löschzuges 5. Der Gruppenführer des HLF traf bei seiner Erkundung an der Brandmeldezentrale (kurz BMZ) auf den Firmeninhaber. Dieser teilte ihm mit, dass bei Wartungsarbeiten an der Hochregalanlage im Gebäude, vermutlich durch einen Kurzschluss in der Anlage, zu einem Brandausbruch gekommen ist. Nach Aussage des Aufgeregten Firmeninhabers sollten sich noch zwei weitere Personen im inneren der Anlage sein. Er erklärte dem Gruppenführer immer wieder, dass die Anlage sich selbstständig in Betrieb gesetzt hat.

Aufgrund dieser Informationen wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer 4“ erhöht und der Gruppenführer lies weitere Kräfte zur Einsatzstelle alarmieren.

Inzwischen drang auch Brandrauch aus den Dachluken aus und auf dem Dach machte sich einer der Mitarbeiter durch laute Hilfe-Schreie bemerkbar. Diese wurde durch einen Feuerwehrkameraden beruhigt. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht um die Person zu retten.

Unterdessen gingen mehrere Atemschutztrupps nach Abschalten der Hochregalanlage in die Halle um nach der zweiten vermissten Person zu suchen. Diese wurde schnell in einem bewusstlosen Zustand aufgefunden und unmittelbar gerettet. Anschließend wurde sie dem Rettungsdienst des DRK zur fachmännischen medizinischen Versorgung übergeben.

Neben der Menschenrettung lief die Brandbekämpfung, unter anderem durch Vornahme eines Wasserwerfers über die Drehleiter auf Hochtouren.

Nach etwa einer Stunde war der Brand dann gelöscht und Einsatzleiter Meik Breitenbach konnte über den Einsatzleitwagen „Einsatzende“ an die Leitstelle melden.

Nachdem alle Gerätschaften wieder auf den Einsatzfahrzeugen verstaut waren, ging es zum Feuerwehrhaus des Löschzuges 5 in den Weidenauer Stockweg zu einer Übungsnachbesprechung.

Hier wurden im Beisein von Stadtkämmerer Reinhold Baumeister und den beiden stellvertretenden Leitern der Feuerwehr Siegen Thomas Adamek und Henning Kämpf die Kameraden Nils Ebert und David Weißelberg zum Oberfeuerwehrmann befördert. Nicole Endrulat, die der Feuerwehr Siegen kürzlich beigetreten ist, wurde offiziell als Feuerwehrfrau-Anwärterin ernannt.

Zum guten Schluss wurde allen beteiligten noch ein kleiner Imbiss in Form von Spießbraten mit Kartoffelsalat und gekühlten Getränken gereicht.

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Fotos: André Gomes / Andreas Endrulat

15. November 2013 | Publiziert in: Übungen | Kommentarbereich geschlossen

Siegener Nachwuchsretter übten bei der VWS

Siegen, 22.Juni 2013. Am Samstagnachmittag (22.06.2013) um 16:30 Uhr begann für die Gruppen der Siegener Jugendfeuerwehr die alljährliche Auftaktübung. Auf dem Gelände der VWS im Gewerbegebiet Marienhütte (Eiserfeld) stellte sich für die Nachwuchslöschmannschaften folgendes Szenario dar:

Ein Gelenkbus war nach dem Tanken in Brand geraten. Durch das zu späte bemerken des Brandes konnte sich das Feuer auf einen weiteren Bus ausbreiten. Außerdem griff der Brand auf weitere Teile des Gebäudes über. Ausgelöst durch das Brandereignis wollte ein Busfahrer einen Bus in Sicherheit bringen und kollidierte auf dem vorderen Platz des VWS Geländes mit einem PKW. Aufgrund von Funkenflug gerieten Paletten, die im rückwärtigen Teil der Halle gelagert wurden ebenfalls in Brand.

Die Jugendgruppen Siegtal (Niederschelden, Gosenbach, Oberschelden) und Zentrum (Hammerhütte, Bürbach, Hain) führten u.a. die Brandbekämpfung mittels Schaum durch.

Zahlreiche C-Rohre wurden von den Gruppen Nordlicht (Setzen), Geisweid, Mitte (Weidenau), Achenbach, Ost (Kaan-Marienborn, Feuersbach, Volnsberg), Nord (Langholdinghausen, Meiswinkel, Birlenbach), Alchetal (Trupbach, Seelbach) zur Bekämpfung des Gebäude- und des Palettenbrandes vorgenommen.

Die Gruppen aus Eisern und Eiserfeld zeigten das Vorgehen bei einer technischen Rettung um die verunfallten Personen aus PKW und Bus zu befreien.

Als Fazit läßt sich feststellen, daß alle Übungspuppen und -hasen gerettet wurden.

Der Übungsbeobachter Thomas Adamek (stllvtr. Leiter der Feuerwehr Siegen) stellte im Anschluss an die Übung dem Nachwuchs ein sehr gutes Zeugnis aus. Er und Henning Kämpf (stllvtr. Leiter der Feuerwehr Siegen) waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

Sven Böhl (Stadtjugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Siegen) bedankte sich im Anschluss noch einmal sehr herzlich bei allen 11 mitwirkenden Gruppen. Insgesamt waren 78 Kinder und 22 Jugendwarte und -helfer an der Übung beteiligt. Ein besonderer Dank ging an die Geschäftsleitung der VWS, die der Jugendfeuerwehr die Möglichkeit gab, auf Ihrem Gelände diese Großübung durchzuführen.

Die Übung klang mit einem gemütlichen Beisammensein bei Würstchen und Cola aus.
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Brand im Seniorenheim – Alarmübung unter realistischen Bedingungen.

Weidenau. Der Löschzug Weidenauer der Freiwilligen Feuerwehr Siegen führte am Samstag den 3. November seine diesjährige Herbstübung am Fliedner-Heim in der Luisenstraße durch. Unterstützt wurden die Kameradinnen und Kameraden dabei durch Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache, sowie der Löschzüge und Löschgruppen aus Bürbach, Hain, Geisweid und Dreis-Tiefenbach. Auch Einsatzeinheiten des Deutschen-Roten-Kreuzes wurden mit alarmiert.

Zunächst wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache sowie des ein Teil des Löschzuges Weidenau genau wie bei einem reellen Einsatzgeschehen zur Auslösung der Brandmeldeanlage des Altenheims gerufen. Vor Ort angekommen, konnte schnell eine Rauchentwicklung im Obergeschoss des Gebäudes lokalisiert werden. Einsatzleiter Udo Steuber lies sofort das Alarmstichwort auf die höchste Stufe (Feuer 6) erhöhen.

Während ihrer Erkundungen am Einsatzort trafen die Einsatzkräfte auf eine Stationsschwester, die den Feuerwehrleuten mitteilte, dass in einer Seniorenwohngemeinschaft Brandgeruch und eine starke Rauchentwicklung feststellbar wäre. Nach Aussage der Stationsschwester bestehe die Wohngemeinschaft aus drei Senioren, von denen zwei momentan bettlegerisch sind.

Als wenige Augenblicke später die nächsten Unterstützungskräfte vor Ort eintrafen, gingen gleich mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das brennende Altenheim vor. Eine weitere Menschenrettung wurde von außen über die Drehleiter der hauptamtlichen wache eingeleitet. Koordiniert wurde der Einsatz über den Einsatzleitwagen des Löschzuges Weidenau, der sich oberhalb des Einsatzortes in der Ringstraße positionierte.

Die weiteren zur Einsatzstelle alarmierten Kräfte trafen sich in einem Bereitstellungsraum an der „Breite Straße“. Dieser wurde durch den Einsatzleitwagen aus Bürbach geleitet. Die eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes sammelten sich auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache an der Weidenauer Straße und wurden von hier nach und nach zum Einsatzgeschehen in der Luisenstraße entsandt.

Nach etwa einer Stunde war der „Brand“ im Altenheim dann gelöscht und Einsatzleiter Udo Steuber konnte allen eingesetzten Kräften „Feuer aus“ melden. Anschließend gab es für alle Führungskräfte eine kleine Manöverkritik vor Ort.

Nachdem alle Gerätschaften wieder auf den Einsatzfahrzeugen verlastet waren und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, gab es für alle betroffenen und die anwesenden Gäste noch einen kleinen Imbiss.

Die Großübung wird derzeit durch die „SiRena“ ausgewertet. Die Sicherheitsarena (SiRena) ist ein soziales Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern zahlreicher Hilfsorganisationen und Institutionen, die sich dem Katastrophenschutz und der zivilen Sicherheit widmen. Sie ist Teil des Forschungsprojektes „InfoStrom“, das sich die technische Unterstützung der interorganisationalen Zusammenarbeit und organisationsübergreifenden Wiederherstellungsarbeit zur Aufgabe gemacht hat. Weitere Informationen gibt es unter .

Ein großer Dank gebührt auch den Kameraden des Löschzuges Niederschelden, die für das Übungsgeschehen die verletzten Senioren mimten.





(Text J.Büdenbender/Bilder L.Richter,S.Kriening,D.Klein)

neuer Dienstplan!

Der neue Dienstplan des Löschzug Weidenau ist ab Sofort online! Falls Sie einmal wissen möchten, was wir an den Übungsabenden so machen, oder gerne bei uns mitmachen möchten und nach einem geeigneten Termin suchen, um bei uns vorbei zu schauen, können Sie sich den Dienstplan im PDF-Format herunterladen, indem Sie dem unten stehenden Link folgen!

 

Dienstplan Löschzug Weidenau 02/2012 (PDF-Datei, ca 260 KB)

Auftaktübung der Jugendfeuerwehr Siegen

Geisweid. Am Vergangenen Samstag, dem 23.06.12 fand gegen 15 Uhr die gemeinsame Übung aller Jugendgruppen der Feuerwehr Siegen rund um das Rathaus in Geisweid statt.

Angenommen wurde,das es in der im Rathaus befindlichen Gaststätte „zum Ratskeller“ zu einer Fettexplosion kam. Aufgrund der sich rasch ausbreitenden Rauchentwicklung wurde den Mitgliedern der im darüber befindlichen Ratssaal stattfindenden Sitzung der Fluchtweg abgeschlossen. Sie mussten über Steckleitern vom Balkon gerettet werden.

Nachdem wir uns im Bereitstellungsraum unter der HTS gesammelt hatten und über Funk alarmiert wurden, waren wir vor Ort gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Achenbach für die Brandbekämpfung zuständig. Während Achenbach mit selbst gebauten Atemschutzgeräten in den verqualmten Ratskeller zur Personensuche vorging, kümmerten wir uns um die Wasserversorgung und bauten mit einem sog. „Hydroschild“ und 2 C-Rohren eine Riegelstellung auf, um die Brandausbreitung zu verhindern. Dies alles unter den Augen vieler Besucher,sowie Mitgliedern aus dem Rat und der Verwaltung der Stadt Siegen. Nachdem Wir unsere Aufgabe erfüllt hatten und Feuer aus gemeldet werden konnte, gab es noch eine Ansprache des Stadtjugendfeuerwehrwarts Sven Böhl,sowie des Stadtkämmerers Reinhold Baumeister, indem unsere Arbeit gelobt wurde. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Stärkung in Form von Bockwurst und Getränken.

Die Übung hat allen Beteiligten Kids und Jugendwarten sehr viel Spass gemacht!