Feuerwehr Weidenau beim überregionalen Großeinsatz in Essen

Siegen – Essen, 10. Juni 2014

Am Pfingstmontag hat ein Unwetter über dem Ruhrgebiet gewütet und schwere Schäden hinterlassen. Am Dienstagmittag machten sich daher 135 Einsatzkräfte aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, Olpe, dem Hochsauerlandkreis und dem Märkischen Kreis auf den Weg nach Essen um dort die Kameraden zu unterstützen. Vom Löschzug Weidenau waren die Kameraden mit dem Einsatzleitwagen (ELW) im ersten Zug des Regierungsbezirk Arnsberg mit eingebunden.

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Als die Einsatzkräfte aller Kreise, die von der A 45 bei Lüdenscheid aus im Verband nach Essen angereist waren, gegen 16.15 Uhr an der Feuerwache 1 in Essen ankamen, ging alles Schlag auf Schlag: Nach einer kurzen Besprechung der einzelnen Zugführer wurden die Kräfte kurz in die aktuelle Lage eingewiesen. Insgesamt galt es noch 1.250 offene Einsätze abzuarbeiten.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurden dutzende Bäume von Straßen, Gehwegen und Autos geräumt. An nahezu jeder Einsatzstelle wurden die Kräfte von den Anwohnern sehnsüchtig erwartet, denn diese warteten bereits seit mehr als 24 Stunden auf Hilfe. Die Einsatzkräfte wurden dabei jederzeit gut durch die dankbaren Anwohner versorgt: Überall gab es kühle, alkoholfreie Getränke und teilweise sogar kleine Snacks.

Mit Einbruch der Dunkelheit gegen 23 Uhr ging es zur Notunterkunft auf der Feuerwache 1. Nach ein paar Stunden Nachtruhe und einem gemeinsamen Frühstück um fünf Uhr morgens warteten schon zahlreiche neue Einsätze darauf abgearbeitet zu werden.

Gegen 12 Uhr traten die heimischen Kräfte den Heimweg ins Siegerland an, wo drei Stunden später alle Fahrzeuge wieder für neue Einsätze bereit waren.

Doch Ruhe war ihnen nicht vergönnt: Kaum zu Hause angekommen, gab es die nächste Voralarmierung für einen überregionalen Einsatz in Düsseldorf am Freitagmorgen. Auch hier hatte das Unwetter an Pfingsten zahlreiche Schäden angerichtet.

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12. Juni 2014 | Publiziert in: Einsätze | Kommentarbereich geschlossen

Vergessenes Essen führt zu Küchenbrand – vier Verletzte

Vier verletzte Hausbewohner und ein Sachschaden von rund 20.000 Euro, das ist die Bilanz eines Küchenbrandes, der sich am späten Samstagabend in Weidenau ereignete.

Hier wurde ein 26-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses während des Kochens abgelenkt und entfernte sich dabei aus der Küche. Als er wenig später durch einen lauten Knall in der Küche auf die dortigen Geschehnisse aufmerksam wurde, war es bereits zu spät: Die Küchenzeile stand in Vollbrand.  Der 26-Jährige versuchte noch selber Löschmaßnahmen durchzuführen, leider ohne Erfolg. Er erlitt hierbei eine Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen an den Händen und Unterarmen.

Die Feuerwehr musste neben dem 26-Jährigen noch drei jugendliche Hausbewohner im Alter von 15 und 16 Jahren mittels Steckleiter aus dem Obergeschoss des Hauses retten, die das Haus aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr selbstständig verlassen konnten. Auch sie erlitten bei dem Brandgeschehen Rauchgasvergiftungen und wurden durch den Rettungsdienst einem Siegener Krankenhaus zugeführt.

Der eigentliche Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Nachdem das Wohnhaus vom Brandrauch befreit worden war, stellte sich heraus, dass das Haus aber weiterhin bewohnbar bleiben konnte. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 20.000 Euro. Während der Löscharbeiten musste die Siegstraße in dem Bereich des Einsatzortes für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.Archivfoto

 

23. Februar 2014 | Publiziert in: Einsätze | Kommentarbereich geschlossen

Rauchentwicklung im St. Marienkrankenhaus sorgt für Großeinsatz

 

Siegen, 15. Februar 2014 – Am frühen Samstagmorgen kam es im St. Marienkrankenhaus an der Kampenstraße zu einem Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst.

 

In der Feuerwehr-Leitstelle ging der Notruf einer Krankenschwester ein, dass auf einer Station im zweiten Obergeschoss Brandgeruch feststellbar sei. Zeitgleich löste auch die automatische Brandmeldeanlage aus. Nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, stellte sich heraus, dass der Brandgeruch sowie Rauch durch den Versorgungsschacht nahezu durch das gesamte Krankenhaus gezogen war. Hieraufhin wurden dann durch die Leitstelle das höchste Alarmstichwort „Feuer 6“ sowie ein Massenanfall von Verletzten „MANV 1“ ausgelöst.

 

Bedingt dieser Nachalarmierung waren kurze Zeit später rund 100 Feuerwehr-Einsatzkräfte aus dem gesamten Stadtgebiet auf dem Weg zum Marienkrankenhaus. Parallel dazu waren noch rund 50 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus dem gesamten Kreisgebiet alarmiert. Diese sammelten sich dann auf der Feuer- und Rettungswache an der Weidenauer Straße um von hier aus abgerufen werden zu können.

 

Während die Polizei die Kampenstraße für den Verkehr vollständig gesperrt hatte, wurde unterhalb vom Marienkrankenhaus die Einsatzleitung in Betrieb genommen. Hier übernahm, der erst kürzlich in Dienst gegangene neue Einsatzleitwagen des Kreises Siegen-Wittgenstein mit Standort in Eisern die Aufgabe des ELW aus Weidenau und somit den gesamten Funkverkehr an der Einsatzstelle.

 

Nach etwa einer Stunde konnte dann Entwarnung gegeben werden. Es hatte sich herausgestellt, dass es bei Schleifarbeiten im Kellerbereich zu einer Rauchentwicklung gekommen war, die sich durch den Versorgungsschacht auf das ganze Krankenhaus ausgebreitet hatte. So konnte der Einsatz recht schnell wieder beendet werden.

 

In einer Pressemeldung des St. Marienkrankenhaus heißt es, „Bei Wartungsarbeiten an der Heizungsanlage sind Brandgerüche ausgetreten, die zur Alarmierung der Feuerwehr geführt haben. Die im St. Marien-Krankenhaus etablierte Krankenhauseinsatzleitung konnte zwischenzeitlich Entwarnung geben. Wir sind froh, dass es kein Schadensereignis gegeben hat und zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung von Patienten und Mitarbeitern bestanden hat. Das St. Marien-Krankenhaus dankt den Einsatzkräften für ihr rasches und professionelles Vorgehen“.

Der Löschzug Weidenau war mit dem kompletten Zug, bestehend aus ELW, LF24,TLF und MZF vor Ort. In der 1. Einsatzphase nach der Alarmierung bis zum Eintreffen des ELW 2 war unser ELW 1 für die Koordinierung der Einsatzkräfte vor Ort, sowie für die Einsatzdokumentation zuständig. TLF,LF 24 sowie MZF standen für die Dauer des Einsatzes mit anderen Löschfahrzeugen im Bereitstellungsplatz Brandschutz entlang der Sandstraße.

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Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Joachim Horn

21. Februar 2014 | Publiziert in: Einsätze | Kommentarbereich geschlossen

Hallenlampe brannte in Deckenverkleidung

Am Freitagnachmittag den 13.12. wurden wir gegen Viertel nach 3 zu einem Brand in einer Industriehalle gerufen. Bei der Firma in der Industriestraße brannte eine Lampe der Hallenbeleuchtung in etwa 10 Meter Höhe. Die Spezialleuchte hatte durch starke Hitzeentwicklung die umschließende Verkleidung in Brand gesetzt. Zusammen mit den Kameraden der Hauptamtlichen Wache und aus Dreis-Tiefenbach konnten wir das Feuer sehr schnell unter Kontrolle bringen, wodurch der entstandene Sachschaden verhältnismäßig gering ausfiel. Die ebenfalls angerückten Polizeibeamten und die RTW-Besatzung des DRK Siegen-Nord beobachteten das Schadensereignis vom sicheren Erdboden aus.

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(Foto H.Prill)

16. Dezember 2013 | Publiziert in: Einsätze | Kommentarbereich geschlossen

Feuer 5 in Schameder – Kräfte des Löschzugs Weidenau über 11 Stunden im Einsatz!

„Feuer 5 in Erndtebrück-Schameder – Fa. Kaiser brennt!“ lautete die Alarmnachricht, mit der das MZF und die dazugehörige Komponente „Atemschutz-Sammelstelle“ am vergangenen Montag ggn. 19 Uhr in den Jägersgrund nach Schameder gerufen wurde. Eine Firma für Oberflächenbeschichtungen brannte dort aus noch ungeklärter Ursache in voller Ausdehnung. Schon auf der Anfahrt aus Richtung Lützel war eine große, schwarze Rauchsäule zu erkennen, welche über Schameder stand.
Vor Ort richteten unsere Kameraden dann die Atemschutz-Sammelstelle für die im Einsatz befindlichen Atemschutz-Geräteträger ein und waren über den Abend,bis in die Nacht und die frühen Morgenstunden damit beschäfftigt, leere Atemluftflaschen gegen Volle zu tauschen und Atemschutzgeräte zusammen zu bauen.
In der Nacht wurde außerdem,aufgrund des hohen Bedarfs an Schaummittel,die überörtliche Hilfe ausgerufen, weswegen auch Einheiten aus Lüdenscheid,Dortmund und Herdecke nach Schameder anrückten.
Gegen halb 7 konnte unsere Mannschaft die Einsatzstelle, an der es im Verlauf des Brandes auch mehrfach zu Durchzündungen gekommen war,in Richtung Heimat verlassen.
Neben der kompletten Feuerwehr Erndtebrück waren u.a auch die Drehleitern aus Bad Laasphe und Bad Berleburg,sowie der Fachberater Chemie und Einheiten des ABC-Zugs Siegerland im Einsatz.

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(Bilder B.Wagener,Lz. Weidenau)

13. April 2013 | Publiziert in: Einsätze | Kommentarbereich geschlossen

Explosion im Umspannwerk

Siegen-Weidenau, 13.Januar 2013. Am Sonntagmittag kam es in einem Umspannwerk des RWE an der „Breite Straße“ in Weidenau zu einer Explosion. Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes war ein Trennisolator für die Einspeisung ins Erdkabel explodiert. Hierbei flog ein rund achtzig Kilogramm schwerer Trennisolator etwa fünfzehn Meter weit in die Einfahrt des Umspannwerkes. Ein etwa drei Kilogramm schweres Teil des Trennisolators flog etwa 150 Meter weit auf ein Firmengrundstück. Durch den lauten Knall der Explosion wurden viele Leute aufgeschreckt. Der Knall konnte sogar auf der Feuerwache an der Weidenauer Straße wahrgenommen werden. Auch ein Polizeibeamter hörte den Knall in der Weidenauer Talstraße. Die Polizei hatte den Unglücksort schnell erreicht und weiträumig abgesperrt. Hierfür wurde die „Breite Straße“ für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Als wenige Augenblicke später auch die Feuerwehr eingetroffen war, waren noch Lichtbögen im Umspannwerk wahrnehmbar. Mitarbeiter des RWE konnten die Gefahr später beenden und kümmerten sich um Vorfall. Die Feuerwehr nahm im weiteren Verlauf noch eine Leiter vor um auf dem Dach einer benachbarten Firma noch nach Schäden Ausschau zu halten. Glücklicherweise waren keine weiteren Schäden entstanden. Da auch Öl bei dem Vorfall ausgetreten war, musste die Breite Straße anschließend durch ein Spezialunternehmen gereinigt werden.

 

 

 

 

 

Brand im Seniorenheim – Alarmübung unter realistischen Bedingungen.

Weidenau. Der Löschzug Weidenauer der Freiwilligen Feuerwehr Siegen führte am Samstag den 3. November seine diesjährige Herbstübung am Fliedner-Heim in der Luisenstraße durch. Unterstützt wurden die Kameradinnen und Kameraden dabei durch Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache, sowie der Löschzüge und Löschgruppen aus Bürbach, Hain, Geisweid und Dreis-Tiefenbach. Auch Einsatzeinheiten des Deutschen-Roten-Kreuzes wurden mit alarmiert.

Zunächst wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache sowie des ein Teil des Löschzuges Weidenau genau wie bei einem reellen Einsatzgeschehen zur Auslösung der Brandmeldeanlage des Altenheims gerufen. Vor Ort angekommen, konnte schnell eine Rauchentwicklung im Obergeschoss des Gebäudes lokalisiert werden. Einsatzleiter Udo Steuber lies sofort das Alarmstichwort auf die höchste Stufe (Feuer 6) erhöhen.

Während ihrer Erkundungen am Einsatzort trafen die Einsatzkräfte auf eine Stationsschwester, die den Feuerwehrleuten mitteilte, dass in einer Seniorenwohngemeinschaft Brandgeruch und eine starke Rauchentwicklung feststellbar wäre. Nach Aussage der Stationsschwester bestehe die Wohngemeinschaft aus drei Senioren, von denen zwei momentan bettlegerisch sind.

Als wenige Augenblicke später die nächsten Unterstützungskräfte vor Ort eintrafen, gingen gleich mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das brennende Altenheim vor. Eine weitere Menschenrettung wurde von außen über die Drehleiter der hauptamtlichen wache eingeleitet. Koordiniert wurde der Einsatz über den Einsatzleitwagen des Löschzuges Weidenau, der sich oberhalb des Einsatzortes in der Ringstraße positionierte.

Die weiteren zur Einsatzstelle alarmierten Kräfte trafen sich in einem Bereitstellungsraum an der „Breite Straße“. Dieser wurde durch den Einsatzleitwagen aus Bürbach geleitet. Die eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes sammelten sich auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache an der Weidenauer Straße und wurden von hier nach und nach zum Einsatzgeschehen in der Luisenstraße entsandt.

Nach etwa einer Stunde war der „Brand“ im Altenheim dann gelöscht und Einsatzleiter Udo Steuber konnte allen eingesetzten Kräften „Feuer aus“ melden. Anschließend gab es für alle Führungskräfte eine kleine Manöverkritik vor Ort.

Nachdem alle Gerätschaften wieder auf den Einsatzfahrzeugen verlastet waren und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, gab es für alle betroffenen und die anwesenden Gäste noch einen kleinen Imbiss.

Die Großübung wird derzeit durch die „SiRena“ ausgewertet. Die Sicherheitsarena (SiRena) ist ein soziales Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlichen Mitgliedern zahlreicher Hilfsorganisationen und Institutionen, die sich dem Katastrophenschutz und der zivilen Sicherheit widmen. Sie ist Teil des Forschungsprojektes „InfoStrom“, das sich die technische Unterstützung der interorganisationalen Zusammenarbeit und organisationsübergreifenden Wiederherstellungsarbeit zur Aufgabe gemacht hat. Weitere Informationen gibt es unter .

Ein großer Dank gebührt auch den Kameraden des Löschzuges Niederschelden, die für das Übungsgeschehen die verletzten Senioren mimten.





(Text J.Büdenbender/Bilder L.Richter,S.Kriening,D.Klein)

PKW stand lichterloh in Flammen

Weidenau. Völlig ausgebrannt ist am vergangenen Dienstagmorgen gegen kurz nach 10 Uhr ein Pkw auf der Haardterberg Straße im Siegener Stadtteil Weidenau. Laut Polizeiangaben befuhr der 25-jährige Pkw-Fahrer mit seinem Fiat die Haardterberg Straße in Fahrtrichtung Universität, als plötzlich die Motorwarnleuchte am Armaturenbrett aufleuchtete. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug gerade noch recht an den Fahrbahnrand lenken, da schlugen auch schon die Flammen aus dem Motorraum des Autos. Sofort verständigte der junge Mann die Leitstelle der Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte dann wenige Minuten später am Brandort angekommen waren, stand das gesamte Fahrzeug bereits lichterloh in Flammen. Unter schwerem Atemschutz gelang den Wehrleuten, den Brand mit Hilfe von massivem Einsatz von Wasser und Löschschaum unter Kontrolle zu bringen. Das Fahrzeug brannte vollkommen aus und musste später durch ein Abschleppunternehmen mit Hilfe eines Krans geborgen werden. Brandursache dürfte wohl ein technischer Defekt im Motorraum sein. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Haardterberg Straße für den Verkehr voll gesperrt werden.

(Text & Fotos: J.Büdenbender)

Einsatz stellte sich als Alarmübung heraus!

Am vergangenen Donnerstag (17.04.2012), nur knapp 40 Minuten vor Beginn des Übungsabends wurden wir über Meldeempfänger in die Glückaufstraße am Haardter Berg in Weidenau gerufen. Laut Alarmierung sollte es sich um eine unklare Rauchentwicklung handeln. Beim Eintreffen an der dort befindlichen Grundschule machten schon durch Rauch eingeschlossenen Personen am Fenster im Obergeschoss auf sich aufmerksam. Die aus Geisweid angerückte Drehleiter wurde in windseile auf dem Schulhof in Stellung gebracht und mehrere Trupps gingen unter Atemschutz durchs Treppenhaus ins Gebäude vor. Gleichzeitig wurde ein Überdrucklüfter vor dem Haupteingang postiert.

Im Treppenhaus wurde dann schnell klar, dass es sich hierbei nicht um einen realen Einsatz mit Menschengefährdung handelte! Es waren weder Rauchentwicklung, noch ein Brandherd auszumachen. Beim öffnen der Tür des Klassenzimmers, in dem die Personen eingeschlossen waren, wurden die Trupps schon von dem Löschzugführer Thomas Adamek begrüßt. Er stellte sich als Initiator dieser Überraschungsübung heraus. Die in Gefahr befindlichen Personen wurden von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Alchetal gespielt.

Nachdem “Feuer aus” gemeldet werden konnte, fand eine Manöverkritik mit allen anwesenden Kräften auf dem Schulhof statt. Danach ging es dann auf die Hauptamtliche Wache der Feuerwehr Siegen, wo wir die neue Drehleiter des Zug 1 besichtigen und uns mit einer heißen Fleischwurst im Brötchen stärken konnten.

Unangekündigte Übungen wie diese, werden immer wieder durchgeführt, um Reaktionszeiten zu überprüfen und antrainierte Fähigkeiten in der Praxis unter Beweis zu stellen.