140 Jahre Löschzug Weidenau – wir feiern!

Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus!

Der Löschzug Weidenau der Freiwilligen Feuerwehr Siegen feiert in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen!

Da 140 Jahre eine lange Zeit ist, wollen wir diesen nicht alltäglichen Geburtstag als Anlass nehmen und einen besonderen „Tag der Feuerwehr“ mit Ihnen zusammen feiern!

In Zusammenarbeit mit dem Siegerlandzentrum Weidenau werden wir am 30.09. in der eigens für diesen Tag komplett gesperrten Poststraße eine Blaulichtmeile errichten.
Ab 11 Uhr wird den Besuchern dort ein umfangreiches und vor allem abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein geboten!

So können Sie schon jetzt unter anderem auf folgende Highlights freuen:

– LIVE-Demonstrationen verschiedener Fachgruppen der Feuerwehr

– große Ausstellung historischer Fahrzeuge und Ausrüstung, sowie moderner Feuerwehr-Technik

– verschiedene „Mitmach-Stände“, wie z.B. Feuerlöscher- Übungsanlage, Modelltrucks zum selber fahren oder ein Rauchhaus

– große Tombola mit attraktiven Gewinnen

Als kulinarisches Highlight werden unterschiedliche Foodtrucks für Abwechslung sorgen! Nachmittags laden wir ein zu Kaffee und frischen Waffeln!

Auch auf der Showbühne wird es über den Tag verteilt immer wieder etwas zu sehen und vor allem auch zu hören geben:
Am Nachmittag spielt für Sie die Siegener Folkrock-Combo „AbundZu“!
Am Abend folgt dann als krönender Abschluss der Festivität im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rock am Center“ die Band „Hörgerät – rocken auf Deutsch“ !

Dies alles ist nur ein kleiner Vorgeschmack!
Es lohnt sich also auf jeden Fall, mal vorbei zu schauen!

Wir freuen uns auf Sie!

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Jugendfeuerwehr durfte Rolle des Rettungsdienstes übernehmen – DRK zu Besuch bei der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte

Einmal die Rolle des Rettungsdienstes übernehmen, dass durften jetzt die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr als zum Thema „Retten von Personen“ das DRK aus Siegen-Nord mit vier Helferinnen und Helfern angerückt war. Im Rahmen einer Stationsausbildung hatten die Jugendfeuerwehrmitglieder die Möglichkeit, sich einen Rettungswagen aus nächster Nähe anzugucken und die Gerätschaften des RTW auch teilweise mal selber auszuprobieren. Ein ganz besonderes Highlight war eine gemeinsame Einsatzübung. Angenommen wurde hier ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Hier mussten die Nachwuchsretter nach Erkundung der Einsatzstelle das eingeklemmte Unfallopfer zunächst erstversorgen und betreuen, bis dann wenig später der Rettungswagen eingetroffen war. Auch die RTW-Besatzung wurde unter anderem durch zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr gestellt. So hatten sie die Möglichkeit, auch einmal in die Arbeit des Rettungsdienstes zu blicken. Unter ständiger Absprache mit dem Gruppenführer wurden dann die Rettungsmaßnahmen koordiniert und durchgeführt, so dass das die eingeklemmte Person nach etwa dreißig Minuten mittel Ked-System und Spineboard aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Während die Einsatzstelle wieder aufgeräumt wurde, musste die RTW-Besatzung die verletzte Person im Rettungswagen weiter versorgen. Da die „Nachwuchsretter“ die Rettung mit dem Spineboard so sehr fasziniert hat, durften sie sich zum Schluss noch einmal gegenseitig retten. Mit einem großen Applaus und einem Kaltgetränk wurde der Übungsabend dann zwei Stunden später beendet. Für die Jugendfeuerwehrleute steht jedoch fest, so ein Dienstabend muss unbedingt wiederholt werden.

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Übungsort: Feuerwehr-Gerätehaus Weidenau
Übungsteilnehmer: Mitglieder Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte
Übungsinhalte: Retten von Personen, Ked-System, Spineboard,
Sonstige Informationen: Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst / DRK Siegen-Nord

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Jörg Büdenbender & Matthias Bülow

Übung unter hygienischen Bedingungen – Nachwuchsretter der Jugendfeuerwehr beschäftigten sich mit der „Hygiene im Feuerwehrdienst“

Mit dem Thema „Hygiene im Feuerwehrdienst“ beschäftigten sich jetzt die Mitglieder unser Jugendgruppe, der Jugendfeuerwehr Siegen-Mitte.
Da dieses Thema heut zu Tage immer akuter wird und Hygiene insbesondere bei Feuerwehren und den Rettungsdiensten immer weiter ausgebaut wird, wurden auch die Nachwuchsretter der Weidenauer Jugendfeuerwehr jetzt für dieses Thema sensibilisiert.
Zunächst begann der Übungsdienst mit einem theoretischen Teil. Hier wurde den Kindern und Jugendlichen die Richtige Anwendung der Hygiene erläutert. Hier ging es unter anderem um die Einhaltung der „Schwarz-Weiß Bereiche“ für kontaminierte Einsatzkleidung und der normalen Straßenkleidung sowie um die Gefahren, mit denen Feuerwehrleute in vielen ihrer Einsätze konfrontiert werden und woran sich Feuerwehrfrauen und -männer infizieren können. Ein weiterer Themenpunkt war, wie schnell sich Keime und Bakterien ausbreiten können, und das nicht nur im Feuerwehrdienst, sondern auch im ganz normalen Alltag. Dies wurde anhand eines kleinen Videos erläutert.
Nachdem etwa 45-minütigen Unterricht gab es dann noch eine kleine praktische Übung. Ein Mitglied der Jugendfeuerwehr musste sich aus einem mit Lebensmittelfarbe „kontaminierten“ Einweg-Schutzanzug befreien, ohne mit dieser Farbe in Berührung zu kommen. Diese Übung ähnelte einem Gefahrguteinsatz, bei dem die aktiven Einsatzkräfte unter dem Einsatz von Chemikalienschutzanzügen (kurz CSA) mit giftigen Stoffen in Berührung kommen. Hier wurde schnell klar, dass dies nur in Teamarbeit und mit sehr großer Disziplin funktioniert.

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

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Wasserrettung an der Sieg – Löschzug Weidenau übte gemeinsam mit Hauptamtlicher Wache

Seit knapp 2 Jahren führen einige Löschzüge und Gruppen der Feuerwehr Siegen, deren Ausrückebereich von einem fließenden Gewässer durchkreuzt wird, spezielle Wasserrettungssets auf Ihren Löschfahrzeugen mit.  Auch der Löschzug Weidenau verfügt über ein solches Set, bestehend aus 2 Schwimmwesten, speziellen Helmen und Leinenbeuteln.

Vergangenen Montag, den 29.02.bot sich uns die Möglichkeit, eine nicht ganz alltägliche Übungseinheit zu absolvieren und unser Wissen auf dem Gebiet der Wasser- bzw. „Strömungsrettung“ entsprechend zu vertiefen:

Zusammen mit der Wachabteilung III der Hauptamtl. Wache der Feuerwehr Siegen, unter Leitung des als Strömungsretter speziell ausgebildeten stellv. Wachabteilungsleiters HBM Holger Weber, konnten wir mit einer Abordnung von 7 Personen einmal selbst die verschiedenen Möglichkeiten und Techniken der Rettung einer Person aus schnell fließenden Strömungen erproben und üben. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in die Ausrüstungsgegenstände und das Vorgehen bei solchen Einsatzlagen, ging es direkt an die praktische Umsetzung: Hierzu wurden jeweils 2 Kameraden mit entspr. Strömungsretter- Anzügen, wie Sie durch die Hauptwache vorgehalten werden, ausgerüstet und zusätzlich mit einer Rettungsweste bekleidet. Ihre Aufgabe sollte es sein, die in die Sieg „gefallene“ Person (gespielt von dem aus unseren Reihen stammenden BM Timo Weber, welcher privat leidenschaftlicher Taucher ist), im vorbeitreiben durch Zuwurf der Rettungsleine, oder alternativ, durch abfangen im Gewässer, heraus zu ziehen. 2 Weitere Kameraden wurden ebenfalls mit Rettungswesten ausgestattet und fungierten als Sicherungstrupp für die beiden Retter. Schnell wurde deutlich, was für Geschwindigkeiten eine Person, die in eine Strömung geraten ist, aufnehmen kann und wie kräftezerrend sich deren Rettung gestaltet. Hierzu wurden uns jeweils verschiedene Möglichkeiten und die benötigten Techniken und Kniffe veranschaulicht. Auch Siegens stellv. Leiter der Feuerwehr Thomas Adamek schaute kurz vorbei um die Übung vom sicheren Ufer aus zu beobachten. Trotz der vorherrschenden Aussentemperatur von ~5 Grad, sowie einer deutlich darunter liegenden Wassertemperatur (!) hatten alle Beteiligten viel Freude an dieser sehr lehrreichen Ausbildungseinheit. So konnte man nach Abschluss ein durchweg positives Fazit ziehen und war sich einig, eine Übung dieser Art nochmals durchzuführen.

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Bilder: M.Bülow / D. Seelbach

4. März 2016 | Publiziert in: Übungen Kommentarbereich geschlossen

Rettungsdienst zu Gast bei den Nachwuchsrettern der Jugendfeuerwehr

Die Mitglieder der Weidenauer Jugendfeuerwehr erlebten jetzt einen etwas anderen Dienstabend. Zu Ihrem Übungsthema „Retten von Personen“ bekamen die Mädchen und Jungen tatkräftige Unterstützung durch die Abteilung „Einsatzdienste“ des DRK Siegen-Nord. Nach einer kurzen Begrüßung durch die beiden Rettungssanitäter Mirko Ullrich und Jörg Büdenbender hatten der Feuerwehrnachwuchs zunächst einmal die Möglichkeit einen Rettungswagen aus nächster Nähe zu erkunden. Ihnen wurde nahezu das komplette medizinische Equipment gezeigt und ausführlich erklärt. Anschließend durften sämtliche Lagerungsmöglichkeiten von Patienten ausprobiert werden. Vom einfachen Transport auf der Krankentrage bis hin zum schonenden Transport auf der Vakuummatratze. Auch die Gerätschaften des Rettungsdienstes warfen zahlreiche Fragen bei den Jugendlichen auf. So wurde kurzerhand eine kleine Übung durchgeführt. Hierzu wurde angenommen, dass zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr auf dem Weg nach Hause einen ihrer Kameraden auf dem Boden liegend vorfinden. Nachdem sie die Person angesprochen hatten, sollten sie heraus finden, welche Verletzungen bzw. Erkrankungen ihr Kamerad hat und diese im Rahmen ihrer Ersten Hilfe Möglichkeiten entsprechend versorgen. Wenig später kam dann der Rettungsdienst dazu und die beiden Jugendfeuerwehrkameraden konnten, wenn auch zunächst mit einigen Anlaufschwierigkeiten, eine sehr gute Übergabe an den Rettungsdienst machen. Anschließend wurde der Patient dann mit Hilfe der beiden „Ersthelfer“ fachmännisch versorgt und später auf die Krankentrage umgelagert und in den Rettungswagen verbracht wo dann die weitere Versorgung stattfand. Parallel dazu bekamen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auch erklärt, wie man eine Person schonend retten und in Sicherheit bringen kann.

Fazit des Dienstabends durch die Jugendlichen: „Es war Mega Geil!“

Bereits ein paar Tage zuvor war das DRK aus Weidenau zu Gast bei den aktiven Kameraden des Löschzuges Weidenau. Hier ging es zum einen darum, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst zu vermitteln und darum, wie eine verletzte Person, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall schonend gerettet werden kann. Auch dieser Dienstabend fand bei dem aktiven Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden sehr guten Anklang und endete mit reichlich Spaß auf einem Spineboard.

Text: Jörg Büdenbender; Fotos: Matthias Bülow

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4. Dezember 2015 | Publiziert in: Jugendfeuerwehr Kommentarbereich geschlossen